1998 wurde der gemeinnützige Verein Euro-Point Frankfurt e.V. gegründet,
um Frankfurt am Main als "City of the Euro" in
Europa zu positionieren. Die Euro-Uhr auf dem Rossmarkt zählte ab Mai
1998 auf die Einführung des Euro-Bargelds im Januar 2002 zurück. Mit
der
Euroskulptur, später vom Frankfurter Kultur Komitee e.V. übernommen,
wurde ein Wahrzeichen für Frankfurt am Main geschaffen, das den
europäischen Gedanken und die Herausforderung der gemeinsamen Währung am
Standort der Europäischen Zentralbank verkörpert.
"Eurowelt: Europa malt für krebskranke Kinder" war das zentrale
Projekt des Vereins. Unter der Patenschaft des früheren EZB-Präsidenten Wim Duisenberg wurden
insbe-sondere Kinder und Jugendliche zu einer Auseinandersetzung mit der
europäischen Währung angeregt, da sie die Träger des
zusammenwachsenden Europas im 21. Jahrhundert sind.
Insgesamt fast 1000 Euro-Münzen, 2 Meter hohe Skulpturen, wurden von Künstlern,
Kindern und Jugendlichen in Schulen, Jugendeinrichtungen oder
Kinderkrebsstationen in allen 12 Euroländern bemalt und zum Teil von
Prominenten signiert. Mehr als eine Million Kinder und Jugendliche, sowie über
800 Künstler waren direkt oder indirekt in das Projekt involviert.
Im September 2000 wurden die Euros in Frankfurt mit einem großen
Aufstellungsfest begrüßt und auf der "Euro-Kulturmeile" (Römer -
Hauptwache - Goethestraße - Alte Oper - Taunusanlage - Neue Mainzer -
Hauptbahnhof - Flughafen) in der Stadt ausgestellt.
Parallel zu dieser sechswöchigen Ausstellung wurden die Kunstwerke
weltweit im Internet und eine Auswahl vom Auktionshaus Christie’s in
Frankfurt versteigert. Der Erlös dieser Versteigerung kam krebskranken
Kindern in Europa zugute. Die 100 besten, von einer internationalen
Kunstexpertenjury gekürten Kunstwerke wurden anschließend auf einer
Wanderausstellung in Europa gezeigt.
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