Initiatoren streben bessere Vernetzung und Koordination der
Kulturmanager vor Ort an
Rund 30 Kulturbeauftragte großer Unternehmen, Verbände und Stiftungen
aus dem Raum Frankfurt am Main versammelten sich in dieser Woche zu
einem intensiven Gedankenaustausch im Frankfurter Domizil der Fritze
Paul Seelig Rechtanwaltssozietät. Es war das erste Treffen unter dem
Titel „Kulturkonvent FrankfurtRheinMain“, einem vom Frankfurter Kultur
Komitee e.V., der KfW Bankengruppe und der DekaBank initiierten
Veranstaltungszyklus. Zweimal pro Jahr erhalten Kulturmanager im
Rhein-Main-Gebiet künftig auf diese Weise die Gelegenheit, sich kennen
zu lernen und bereits vorhandene Kontakte auszubauen.
Ziel des Kulturkonvent FrankfurtRheinMain ist es, die nichtstaatlichen
Kulturmanager vor Ort stärker miteinander zu vernetzen und so die
Entwicklung neuer Ideen und den Anstoß neuer Projekte zu fördern. Jeder
Teilnehmer kann eigene Themen zur Diskussion stellen und auf die
Tagesordnung setzen. Darüber hinaus haben auch alle regionalen
Kultureinrichtungen die Möglichkeit, Vorschläge einzureichen und in der
Runde zu erläutern. Gastgeber des Kulturkonvent FrankfurtRheinMain ist
jeweils eines der mitwirkenden Unternehmen. Dieses erhält dann auch
Gelegenheit, seine Kulturförderprogramme vorzustellen und - soweit
vorhanden - die Kunstsammlung des Hauses zu präsentieren.
Die Startveranstaltung stand unter dem Motto „Innovation und
Kreativität“. Nach der Begrüßung durch Kristina Gräfin Pilati,
Rechtsanwältin und Notarin in der Fritze Paul Seelig-Kanzlei und
Vorstandsmitglied des Frankfurter Kultur Komitee e.V., sowie einem
einleitenden Vortrag von Professor Dr. Jean-Christophe Ammann, dem
früheren Direktor des Frankfurter Museums für Moderne Kunst, kamen unter
den Anwesenden rasch eine angeregte Diskussion und viele weiterführende
Gespräche in Gang. Für die künftigen Treffen gehen die Initiatoren von
einer noch höheren Teilnehmerzahl aus, zumal dann jeder Mitwirkende die
Möglichkeit erhält, einen in kulturellen Belangen versierten Gast
mitzubringen.
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