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Zu den Arbeiten von Eva Schab
Seit einem knappen
Jahrzehnt setzt sich Eva Schwab malerisch mit ihrer
Lebensgeschichte auseinander und forscht an den Rändern des
Sichtbaren. Durch das Ergründen und Hinterfragen der
stereotypen Szenen aus ihrem privaten Fotoalbum werden
Bilder und Erinnerungen hervorgerufen, die sie auf eine
wachsdurchtränkte und somit durchscheinende Leinwand
malerisch überträgt, erweitert und seziert (bis hinunter auf
die leere wächserne Grundform). Die Verwendung von Wachs als
rückblickendem Malmittel beabsichtigt das Durchleuchten des
Fotos sowie dessen Dematerialisierung und schafft Freiräume
für weitergehende Erinnerungen. Als klein- bis großformatige
Aquarelle entstehen Bilder, die im Sinne einer kollektiven
Biographie versuchen, eine Vergangenheit bewusst zu
gestalten.
Der Neurologe Prof. Dr.
Wolf Singer schreibt über ihre Arbeit: „Was schon für die
Mechanismen der Wahrnehmung zutraf, scheint also in noch
weit stärkerem Maße für die Mechanismen des Erinnerns zu
gelten. Diese Vorgänge sind offensichtlich nicht daraufhin
ausgelegt worden, ein möglichst getreues Abbild dessen zu
liefern, was ist, und dieses möglichst authentisch zu
halten. (---) Wenn sich aber die Bedingungen und Sichtweisen
rasch ändern, und dies ist der Fall, seit es Zivilisation
und Geschichte gibt, wird dieses wohl angepasste ökonomische
Prinzip zum Problem, dem kaum begegnet werden kann.
Vermutlich spürte Eva Schwab all dies, als sie in
Familienalben blätterte und sich gestattete, die
„objektiven“ Zeugen der Vergangenheit zu übermalen und der
inneren Wirklichkeit, der fortgeschriebenen Erinnerung
anzupassen.“
Lebenslauf
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1966 |
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geboren in Frankfurt am Main, lebt
und arbeitet in Frankfurt. |
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1989 |
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Studium der Malerei bei Prof. Markus
Lüpertz, Kunstakademie Düsseldorf |
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1991 |
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Kunstförderpreis des Kunstvereins
Düsseldorf |
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1992 |
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Studienaufenthalt an der School of
Visual Arts, New York |
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1993 |
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Stipendium an der Cité Internationale
des Arts Paris, des Ministeriums für Wissen-schaft
und Forschung des Landes NRW |
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1994 |
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Geburt von Tochter Marie |
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1995 |
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Meisterschüler bei Prof. Markus
Lüpertz |
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1999 |
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Geburt von Sohn Emil |
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2002
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Dozentin an der Königlichen
Kunstakademie Den Haag |
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2005 |
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Veröffentlichung des Kunstbuches
„NACHBILDER“, Revolver Verlag, Archiv für aktuelle
Kunst, Frankfurt |
Ausstellungen
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2007 |
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„rockers island“ olbricht collection,
Museum Folkwang, Essen
„Baby Body“ , Kunsthalle Darmstadt
„ Kleine Formate“
Halle 6, Christine Hölz, Düsseldorf
„rise“,
Claus B Atelierfrankfurt
„road“- Nachbilder, Galerie Helga Hofman, Alphen-NL
„Nachbilder“, Maison de Heidelberg, Montpelier
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2006 |
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„Zurück
zur Figur“
Kunsthalle der Hypokulturstiftung,
München
„Nachbilder-Lichtbilder“, Weissfrauenkirche,
Frankfurt
„Dialoge zwischen Wort und Bild“, Goethe
Ausstellungshalle Frankfurt
Eva Schwab - Qi Zhilong, Galerie Frank Schlag, Essen
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2005 |
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Gruppenausstellung „Gleiche
Augenhöhe“ Galerie Schlag, Essen
Laden 44, Düsseldorf
Halle 6, Galerie Christine Hölz, Düsseldorf
Gutleut Austellungsraum, Frankfurt
Galerie Van der Mieden, Antwerpen
Dominikanerkloster „Family affairs“, Frankfurt
„Hirtenfeuer im Bahnhofsviertel, Weissfrauenkirche
Frankfurt
„Leben – eine Gebrauchsanweisung“ Haus der Kunst,
München
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2004
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CBK – Centrum Beeldende Kunst, Alphen
Galerie Helga Hofman, Alphen am Rhein
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2003 |
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Deutschemalereizweitausenddrei,
Frankfurter Kunstverein
Galerie Willy Shoots, Eindhoven
Galerie Livingstone, Den Haag
Galerie Voges & Partner, Frankfurt
Selbst im weitesten Sinne, Marburger
Kunstverein
Kunstraum plan b, Hamburg
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2002 |
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Kunstraum Auswärts, Frankfurt |
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2001 |
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Dominikanerkloster, Frankfurt
Living Stone Gallery, Den Haag
Galerie Morgen, Frankfurt
Galerie Helga Hofman, Alphen am Rhein, Holland
Museum Harlingen, Holland
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2000 |
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Villa van Delden, Ahaus |
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1999 |
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De Vreeeze & Living Stone Galleries,
Amsterdam |
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1998 |
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Galerie Helga Hofman, Alphen am
Rhein, Holland
„Ackerstr. 110“ im Raum X, Düsseldorf
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1997 |
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Johanneskirche, Düsseldorf |
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1994
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Ausstellung Cité Internationale des
Arts, Paris |
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SAMMLUNG |
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Olbricht collection
Sammlung Metzler |
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