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In der Tradition der bürgerlichen Atelier- und Salongespräche des
19. Jahrhunderts ist das Frankfurter Kultur Komitee e.V. Gastgeber
hochkarätiger Abendveranstaltungen. Namhafte Teilnehmer diskutieren über
aktuelle (Grenz-)Themen aus den verschiedensten Bereichen. Zum
einen wollen diese Foren den Dialog zwischen Kultur, Politik und
Wirtschaft beleben. Ziel ist auch, durch unterschiedlichste, durchaus
kritische Gedankenansätze Impulsgeber für die Stadt und ihre geistigen
Strömungen zu sein. Diese Gesprächsrunden werden von einem ausgesuchten
künstlerischen Rahmenprogramm begleitet.
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Rückblick 10. Atelier- und Salongespräch
„Zur Aktualität des Struwwelpeter“
(8. Juli 2009, 18:00 Uhr, Historisches Museum) |
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10. Atelier- und Salongespräch „Zur Aktualität des Struwwelpeter“ mit Hoffmans Ur-Urenkelin Monika Hessenberg,
Prof. Dr. Manfred Pohl (Vorsitzender Frankfurter Kultur Komitee),
Dr. Jan Gerchow (Direktor Historisches Museum),
Prof. Dr. Marianne Leuzinger-Bohleder (Direktorin Sigmund-Freud-Institut),
Prof. Dr. Hans-Heino Ewers (Institut für Jugendbuchforschung) und Dr. Jan Willem Huntebrinker (Kurator der Ausstellung).
Anlässlich des 200. Geburtstages von Heinrich Hoffmann half das Frankfurter Kultur Komitee durch Spendensuche den „HoffmannsLebensWeg“
und den „Struwwelpeterpfad“ zu finanzieren.
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Fotoimpressionen
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Rückblick 8. Atelier- und Salongespräch:
Chinas Konfuzius-Offensive - eine Herausforderung
für den Westen?
(11.05.2007, Hotel Steigenberger Frankfurter Hof)
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Am 11. Mai 2007 lud das Frankfurter Kultur Komitee e.V. gemeinsam mit Gerhard E. Mitrovits, Generaldirektor des Steigenberger Frankfurter Hof,
zum wiederholten Mal in das renommierte Hotel Frankfurter Hof ein.
Das 8. Atelier- und Salongespräch stand ganz unter chinesischem „Einfluss“:
Unter der Moderation von Dr. Manfred Osten, Generalsekretär der Humboldt-Stiftung a. D., Bonn, diskutierten die Sinologin
Prof. Dr. Dorothea Wippermann, Goethe-Universität Frankfurt am Main, und der Präsident der Deutschen China-Gesellschaft
Prof. Dr. Gregor Paul, Philosophisches Institut der Universität Karlsruhe, über „Chinas Konfuzius-Offensive - eine Herausforderung für den Westen?“.
Für eine auf das Thema der Gesprächsrunde abgestimmte Auflockerung sorgte eine Tee-Zeremonie, initiiert von Jutta Tarlan vom Teehaus Ronnefeldt.
Die rund 100 hochkarätigen Gäste hatten im Anschluss die Gelegenheit, das Thema beim Get-Together am chinesischen Büfett
und bei einem Glas chinesischem Wein zu vertiefen. |
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Fotoimpressionen
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Goethe und der Islam,
03.04.2006, Museum der Weltkulturen
Das 7. Atelier- und Salongespräch fand am 3. April im Museum der
Weltkulturen statt. Zu dem Thema “Goethe und der Islam”
diskutieren Regina Berlinghof, Verlegerin, Schriftstellerin,
Kelkheim, Wolfgang Günter Lerch, Nahostredakteur, Frankfurter
Allgemeine Zeitung, Prof. Dr. Seyfeddin Nadjmabadi, Prof. für
Iranistik, Universität Heidelberg, und Dr. Manfred Osten, Autor,
Generalsekretär Humboldt-Stiftung a. D., Bonn. Es moderierte
Ruthard Stäblein, Redakteur für Literatur, hr 2, Frankfurt am
Main.
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„Zwischen Erinnern und Vergessen.
Kulturelles Gedächtnis, quo vadis?“
23. 09. 2005, Hotel Steigenberger Frankfurter Hof
Gerhard
E. Mitrovits, Direktor des Hotels Steigenberger
Frankfurter Hof lud in den Ballsaal seines Hauses ein.
Unter der Moderation von Dr. Regina Oehler, Hessischer
Rundfunk, diskutierten die Psychoanalytikerin Prof. Dr.
Marianne Leuzinger-Bohleber, stellvertretende Direktorin
des Sigmund-Freud-Instituts in Frankfurt am Main, der
Hirnforscher Prof. Dr. Wolf Singer, Direktor des
Max-Planck-Instituts für Hirnforschung in Frankfurt am
Main sowie der Generalsekretär der Humboldt-Stiftung a.
D., Bonn, Dr. Manfred Osten, Autor des Buches „Das
geraubte Gedächtnis. Digitale Systeme und die Zerstörung
der Erinnerungskultur. Eine kleine Geschichte des
Vergessens“.
Für Auflockerung sorgte ein
Rahmenprogramm, das ganz auf den Gegenstand der
Diskussion abgestimmt war. Beim „BrainDance“ mit Carla
Pulvermacher aus Frankfurt am Main spielte ein von dem
Physiker Dr. Thilo Hinterberger vom Institut für
Medizinische Psychologie und Verhaltens-neurobiologie in
Tübingen entwickeltes Gehirn-Computer-Interface eine
maßgebliche Rolle. Und Wilfried Possin,
Gedächtnistrainer aus Frankfurt am Main, verzauberte die
Gäste mit mentaler Magie. |
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Fotoimpressionen) |
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Rückblick:
Podiumsdiskussion |
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Rückblick: Alles im
Kopf |
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Rückblick: BrainDance |
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Alexander von Humboldt
01.10.2004,
Deutsche Bank, Frankfurt
Die Veranstaltung fand anlässlich des Erscheinens der Neuedition der
Werke Alexander von Humboldts, herausge-geben von Hans Magnus
Enzensberger, in der Deutschen Bank in Frankfurt statt. Hans Magnus Enzensberger, Herausgeber der "Anderen Bibliothek" im Eichborn Verlag, sprach im
Rahmen seines Humboldt-Projekts über "Alexander von Humboldt:
einzigartig als Pionier und Vorbild modernen wissen-schaftlichen
Denkens". Dr. Manfred Osten, Generalsekretär
der Humboldt-Stiftung a.D., sprach über "Wir Europäer - von Dämonen geplagt"
zur Modernität Alexander von Humboldts im 21. Jahrhundert. |
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Fotoimpressionen |
Verzagen und Macht. Frankfurt,
wo ist deine Mitte?
22.09.2003, Eurex
Frankfurt AG
Der Begriff der "Mitte" und Gedanken zu Frankfurt wurden im Hause der
Eurex AG in Frankfurt zunächst durch eine Premierenaufführung der
Ballettgruppe "Blueprint" tänzerisch dargestellt.
Martin Wentz, ehemaliger Planungs- und Baudezernent in Frankfurt, Thomas
Sevcik, CEO arthesia AG, Gerhard Grandke, Oberbürgermeister der Stadt
Offenbach, und Ottmar Hörl, Künstler, diskutierten über das Thema der Veranstaltung.
Der Künstler Thomas
Mohr zeigte eine Videoarbeit, bei der ca. 150.000 seiner Fotos und Momentaufnahmen von
Frankfurt als Film über eine Leinwand liefen.
Ein Land, das seine Kultur verliert: Deutschland?
26.11.2003, Museum
für Moderne Kunst
Diesem
provozierenden Thema stellten sich im Museum für Moderne Kunst Dr. Antje
Vollmer, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Johnny Klinke,
Direktor des Varieté Theaters Tigerpalast, Dieter Gorny,
Vorsitzender des Vorstands der VIVA Media AG, und Dr. Clemens Börsig,
Vorstandsmitglied der Deutschen Bank AG, unter der Moderation von Dr.
Frank Schirrmacher, Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Die Inszenierung "Erscheinen / Verschwinden - Culture is a Trick of the
Mind" des Kölner Künstlers Michael Staab demonstrierte, dass Kunst
bewusst irritieren kann und nicht immer das ist, was sie zu
sein scheint.
Leid und Leidenschaft
20.06.2002,
Hotel InterContinental
Gerhard E. Mitrovits, damali-ger Direktor des Hotels InterContinental in
Frankfurt, lud zum Thema "Leid und Leidenschaft - Grenzwerte" ein. Es diskutierten die
Schriftstellerin Julia Frank, Klaus Gülker, Direktor der Spielbank
Wiesbaden, Harald Schmid, ehemaliger Europameister über 400 m
Hürdenlauf, Prof. Dr. Marianne Leuzinger-Bohleber, stellvertr. Direktorin des
Sigmund-Freud-Instituts, sowie Hilmar Kopper, ehemaliger Vorsitzender
des Aufsichtsrats der Deutschen Bank AG.
Wie lese ich ein Bild?
02.11.2001,
Haus Familie von Metzler
Dieses Salongespräch im Haus von Metzler lud zum Interpretieren des
Themas "Wie lese ich ein Bild? Lesen der Bilder vom Verständnis von
Welt" ein. Der Schriftsteller Bodo Kirchhoff (im Bild) las Passagen aus seinem
Buch "Parlando"; die Schauspielerin Hannelore Elsner trug verschiedene
Märchen vor; Prof. Dr. Jean-Christophe Ammann zeigte am Beispiel eines
Bildes des japanischen Künstlers On Kawara auf, wie wichtig der
kulturelle Hintergrund für das Lesen eines Bildes ist; Pater Augustinus
von Donnersmarck las aus der Bibel "Bilderfluten"; Prof. Dr. Lev Natochenny
spielte die
"Moldau" am Flügel.
Super Rio: Die drei Religionen
2001,
Museum für Moderne Kunst
Während des Evangelischen Kirchentages (der Verein befand sich in
Gründung) unterstützte das Frankfurter Kultur Komitee e.V. die
Realisation der Installationen des Künstlers Manfred Stumpf, der auf
mehreren Hochhäusern Christus-Figuren nach dem Vorbild der
Christus-Figur in Rio positionierte. Parallel dazu fand im Museum für
Moderne Kunst eine Abendveranstaltung mit dem Titel "Super Rio: Die drei
Religionen" statt. Vertreter der drei großen Religionen, Prof. Dr.
Michael Brumlik, Prof. Dr. Bassam Tibi und Prof. Dr. Dr. h.c. Peter
Steinacker, diskutierten unter der Moderation von Luc Jochimsen über die
Frage des Miteinanders der Weltreligionen.
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