Einweihung „Frankfurt Wegweiser“

Rückblick

Der „Roten Faden“ ist geknüpft:

17 neue „Frankfurt Wegweiser“ führen durch die kulturelle Vielfalt der Stadt.
Die Initiative des Frankfurter Kultur Komitee e.V. mit der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main und der Stadt Frankfurt am Main wurde nach 3 Jahren erfolgreich zu Ende gebracht.

FRANKFURT AM MAIN, 8. Mai 2006. Ab heute werden Fragen wie diese „Wo geht es hier zum Goethehaus?“ den Besuchern der Stadt Frankfurt am Main kein Kopfzerbrechen mehr machen. Die „Frankfurt Wegweiser“ – ein in dieser Form neuartiges zwei-sprachiges (deutsch/engl.) Orientierungsleitsystem – sorgen in Zukunft dafür, dass Bürger und Touristen besser auf die Sehenswürdigkeiten der Stadt aufmerksam gemacht werden und leichter zu ihnen finden.

„Drei Jahre sind vergangen, seit das Frankfurter Kultur Komitee e.V. im April 2003 die ersten Gespräche mit der Stadt führte“, erklärt Prof. Dr. Manfred Pohl, Vorsitzender des Vorstands des Frankfurter Kultur Komitee e.V., „nun haben wir gemeinsam mit der Stadt Frankfurt und der Industrie- und Handelskammer Frankfurt endlich das Ziel erreicht und das Projekt erfolgreich zum Abschluss gebracht.“

Bei den 17 Frankfurt Wegweisern handelt es sich um jeweils sternförmig gruppierte Stelen mit einer allgemeinen Informationstafel mit Übersichts- und Detailplan sowie ergänzenden Schildern, deren Pfeile direkt in bestimmte Richtungen weisen und aufzeigen, welche Sehenswürdigkeiten dort in bis zu rund 500 Meter Entfernung zu entdecken sind. Jedes dieser Objekte führt 81 Frankfurter „Highlights“ per nummerierte Liste und Stadtplan auf und bietet weitere Informationen in Text (deutsch/englisch) und Bild. „Mit diesem Projekt wollen wir eine Lücke im städtischen Serviceangebot schließen und deutlich machen, über welchen großen kulturellen Reichtum Frankfurt verfügt“, so Pohl.

Zwei Prototypen waren zu Testzwecken bereits im vergangenen Jahr auf der Zeil und vor der Hauptwache enthüllt worden. Die verschiedenen Anregungen und Verbesserungsvorschläge wurden aufgegriffen und die Gestaltung der Wegweiser optimiert. Die Schrift ist nun größer, der Kontrast schärfer und die Farben leuchtender. Auch die Inhalte der Schautafeln wurden verbessert und erweitert. Die auffälligste Neuerung bildet ein Würfel mit dem Buchstaben „i“ (internationales Symbol für Information) auf den jeweiligen Haupttafeln. Alle Änderungen gelten auch für die beiden Prototypen – sie werden komplett ausgetauscht.

Das gesamte Konzept stammt von Professor Peter Eckart, Dozent an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach sowie Inhaber der Firma unit-design. „Das neue Frankfurter Kultur-Leitsystem ist so gestaltet, dass es sich harmonisch in das Stadtbild einfügt und die bislang lückenhafte Beschilderung ergänzt, ohne in Konkurrenz zu ihr zu treten“, erklärt Professor Eckart. Gebaut wurden die Stelen von der Arnold AG aus Friedrichsdorf, einem international anerkannten Spezialisten für Leitsysteme und Wegweiser.

Die Projektkosten wurden durch Spenden aus dem Bereich der Wirtschaft des Rhein-Main-Gebiets finanziert. Allein die Industrie- und Handelskammer Frankfurt finanzierte vier Stelen; auf dem Börsenplatz, dem Opernplatz, auf der Hauptwache und der Zeil. Weitere Spenden für einzelne Stelen kamen von verschiedenen kulturell engagierten Unternehmen sowie von der Stadt Frankfurt:

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