Frankfurter Kultur Komitee bringt „das kleine grüne Gewissen“ mit Sarah Sorge und Nele Neuhaus in Grundschulen

An 51 Grundschulen übergab das Frankfurter Kultur Komitee in Kooperation mit der Stadtbücherei Frankfurt und dem Frankfurter Zukunftsrat am Dienstag, 26. Februar 2013, Bücherpakete zum Thema Umwelt.

Mit der sechsten Bücherspendenaktion an Frankfurter Schulen will das Kultur Komitee eine breite Auseinandersetzung mit dem Thema Umwelt im Kindesalter in Gang setzen. Die Buchpakete enthalten jeweils 22 aktuelle Titel rund um Natur, Umwelt, Klima, Tiere und Pflanzen und wurden von Frankfurter Unternehmen und Privatpersonen gespendet.

„Wir hoffen, dass unser kleines grünes Gewisse noch ein bisschen wächst“, sagte Stadträtin Sarah Sorge gestern Abend bei der feierlichen Übergabe. Nele Neuhaus las aus Ihrem Bestseller „Wer Wind sät“ und stellte ihre Stiftungsarbeit zur Leseförderung von Kindern und Jugendlichen vor.
Ein Highlight des Abends war die Vorstellung des Buches „Baum für Baum: Jetzt retten wir Kinder die Welt“ von Felix Finkbeiner. Der Titel ist im Buchpaket enthalten und wurde von den Umweltbotschafterinnen Nellie und Marie der Leibnizschule Offenbach präsentiert, die für die Initiative Plant-for-the-Planet tätig sind. Die beiden Schülerinnen nahmen neben Sarah Sorge und Nele Neuhaus an der Podiumsdiskussion teil und begründete ihr Umweltengagement wie folgt: „Es macht Spaß, der Erde und dem Klima zu helfen, denn wir wollen ja nicht irgendwann im Wasser leben“.
Weitere Teilnehmer der Diskussion waren Prof. Dr. Hans-Heino Ewers, Leiter des Instituts für Jugendbuchforschung der Universität Frankfurt, Bettina Münch-Epple, Leiterin Bildung WWF Deutschland und Martin Schweinsberg von der Leibnizschule in Offenbach. Die Moderation führte Dr. Matthias Alexander, Ressortleitung FAZ Rhein-Main-Zeitung.
Prof. Ewers merkte an, dass nicht alles zwangsläufig mit Blick auf die zukünftige Entwicklung von Kindern betrachtet werden muss, sondern dass Lektüreerlebnisse in der Kindheit auch einen Wert an sich haben. Wichtig sei für die Kinder, aktiv zu sein und Initiative zu ergreifen, und eben nicht nur im Klassenzimmer sondern auch in einer anderen Umgebung.

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